Notizen

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Alice Schwarzer & Jörg Kachelmann, zum Vierten



»Quo vadis, Alice Schwarzer?

Nirgendwohin. Sie hat sich im ideologischen Gestrüpp verfangen und agiert schutzlos und angreifbar in einer Arena, die man bar jeder Sachkenntnis nicht betreten sollte. Schwarzer und Rechtsstaat sind unvereinbare Gegensätze. Es ist zu hoffen, daß am Ende nicht beide auf der Strecke bleiben.«

So endete meine ›Zwischenbilanz II‹ über das Wirken einer überforderten Ideologin auf dem Feld der Strafrechtspflege. Vollziehen wir ihre Wandlung von der Berichterstatterin über die Kommentatorin bis zur geouteten Parteigängerin präzise nach. Danach dürfte ein Urteil darüber, wer wen überlebt, nicht schwerfallen.

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Alice Schwarzer & Jörg Kachelmann, zum Dritten



Hat der »GAU für die eigene Reputation« stattgefunden, die ich am 8.10.2010 für Alice Schwarzer prognostizierte, nachdem ihre Tätigkeit für Bild bekannt geworden war und die Arbeitsproben von gut einem Monat der Prozeßbeobachtung vorlagen? Ja, das kann man durchaus sagen. Einerseits. Andererseits aber auch wieder nicht. Es geht einem bei näherer Betrachtung nämlich auf, daß der Journalismus-Begriff von Emma und Bild schon immer identisch war – lediglich Publikum und Zielsetzung unterschieden sich und unterscheiden sich noch immer –, jedenfalls grundsätzlich. Da haben sich also zwei gesucht und gefunden, begrenzt auf den Zeitraum, in dem sich die unterschiedlichen Interessen unzufällig überschneiden.

Schwarzer hat wegen einer wahrheitswidrigen Behauptung über eine angebliche ›Opfer‹-Diffamierung des Kachelmann-Verteidigers Birkenstock in ihrem Bild-Artikel vom 15.10.2010 sowohl eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnen als auch, mangels hinreichender Onlinetext-Tilgungen in ihren Blogs, einstweilige Verfügungen entgegennehmen müssen. Vertragsstrafen und Ordnungsgelder werden gegen sie geltend gemacht.

Bild, erfahrener in der Abwägung zwischen dem Mehrwert von Auflagensteigerung und den Kosten eines aussichtslosen Rechtsstreits, hatte geschmeidiger reagiert und es auf einen Prozeß gar nicht erst ankommen lassen... Für Alice Schwarzer war das eine neue Erfahrung. Daß sie, erstmals für ein Millionenpublikum schreibend, so ernst genommen werden könnte, hatte sie vielleicht nicht einmal geahnt. ›Wahrheit‹, das war doch immer vorrangig die Wahrheit von Thesen, denen sich ›Wirklichkeit‹ zu fügen hatte. Wenn sie nicht pariert, wird sie zurechtgestutzt.

Wie Schwarzer im Fall Kachelmann vorgeht, ist lange eingeübt. Anders hat sie niemals gedacht oder gar geschrieben: könnte das der Grund sein, weshalb sie im Jahr 1966 die Aufnahmeprüfung an der Journalistenschule nicht bestanden hat, wie Bascha Mika in: Alice Schwarzer. Eine kritische Biographie, Reinbek bei Hamburg 1999, S. 68, überaus glaubhaft behauptet? Schauen wir uns die Bild-Artikel von Alice Schwarzer einfach mal ganz genau an. Danach weiß man Bescheid.

Zwischenbilanz II

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Alice Schwarzer & Jörg Kachelmann, zum Zweiten



Ein Schwanengesang?‹ lautet der Titel meiner Abhandlung vom 24.8.2010 über Alice Schwarzers Ein- und Auftreten im Fall Jörg Kachelmann in der Zeit vom 1.8. - 5.8.2010, in der ich das Fazit zog:
»Sie spricht nicht für das mutmaßliche Opfer. Sie spricht nicht für ›die Frauen‹. Sie spricht von und über sich selbst. Das eigene Selbst nicht wichtig zu nehmen, ist fatal. Es zu überschätzen, lächerlich. Es aus dem Wunsch nach Publizität mit einer Sache zu verknüpfen, die weitaus komplexer ist als die eigene Schwarz-Weiß-Sicht, könnte sich als GAU für die eigene Reputation herausstellen.«

Über hellseherische Fähigkeiten verfüge ich nicht, und deshalb hat es mich doch schon ein wenig gewundert, wie rasch meine Prognose in Erfüllung gegangen ist.

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Alice Schwarzer & Jörg Kachelmann



Da denkt man, daß einen überhaupt nichts mehr aufregen könnte, und dann läßt man sich doch mit- und hinreißen: diesmal zu einem Text (Polemik? Studie? Analyse?) über Alice Schwarzer und ihr Auftreten im Fall Jörg Kachelmann.

›Ein Schwanengesang?‹ heißt das Ergebnis.



 
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Ein Resumé



Drei Jahre lang wurde diese Website nicht überarbeitet – drei Jahre, in denen viel geschehen ist. Zu viel. Mehr, als mir guttat. Existenzielles eben. Todesfälle, Krankheit, die folgerichtige Zäsur der Versetzung in den Ruhestand. Das alles hat Lebensspuren hinterlassen, die noch nicht zu ‹Stoff› geworden sind, es vielleicht nie werden können. Daß eine Website-Präsenz zu den unwichtigeren Dingen des Lebens gehört, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wären die Zeiten nicht so, wie sie sind. Daß meine Homepage jetzt doch wieder auf den neuesten Stand gebracht worden ist, bedurfte eines Anstoßes von außen. Ein sehr sonderbarer Vorgang, der ganz und gar nicht in die heutige Zeit paßt, hat mich bewogen, die Sache in Angriff zu nehmen. Da entschließt sich die Inhaberin des Antiquariats ‹Ruppiner Lesezeichen›, Kerstin van der Mee, unterstützt von der ganzen Familie, einen gleichnamigen Verlag zu gründen. Was schon erstaunlich genug ist. Noch erstaunlicher allerdings das erste Vorhaben dieses Verlags, das ausgerechnet darin besteht, meine vergriffenen Romane neu aufzulegen. Und als Bonbon: vorab einen neuen Erzählungsband zu veröffentlichen. ‹Flashback. Tödliche Geschichten aus der Wirklichkeit›.

Und nun ist er da.

Hier nämlich

So viel Idealismus muß unterstützt werden...

 
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Von der Mathematik



Vor anderthalb Jahren habe ich eine kleine Polemik gegen die Mathematik geschrieben und unter Pseudonym in das Leserforum einer Zeitung eingestellt. Heute fiel sie mir wieder in die Hände – und ja, sie ist tatsächlich nicht für den Tag geschrieben. Denn was kam danach? Die Hineinrechnung einer Vulkanaschewolke in Europas blauen Himmel... und, ganz aktuell: die Computersimulation von menschlichen Panik-Reaktionen, die mit der Wirklichkeit kollidierte. Der alte Text kann bleiben. Ich muß nur den Titel verschärfen. (August 2010)

Zum Teufel mit der Mathematik


 
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Nachrichten aus dem Garten



Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer Sommer

Alle Bilder © Gabriele Wolff

 
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